15.10. Partysanen und Freiheitstänzer




Willkommen zurück am Anfang eures Lebens. Lasst uns die Zelle79 zelebrieren, denn die tanzbare Revolution ist möglich! Unser antinationales DJ Team wird zusammen mit der Hausschaft QueerBeet die Teller, Knöpfe und Bänder drehen. Seid so frei und bringt auch eure andere Familie mit.

Beginn: Früh
Ende: Früh

09.07.2011 - Subbotnik

Wir reißen die Mauern ein die uns stören.
Wir diskutieren, agieren und realisieren
Du kannst es dir vorstellen, also kannst du es auch bauen.
Du brauchst das Fertige nicht fressen, du kannst alles selber schaffen.
Mach nichts für niemanden! Mach alles für alle!

Start: Hast du den Schuss nicht gehört?
Ende: Das ist kein Spielfilm.

Neuauflage: 28.-29.05.2011 Rassismus - Erscheinungsformen und Widerstandsmöglichkeiten

Ziel des zweitätigen Wochenendseminars ist es, durch Diskussionen, Textarbeit und Kurzfilme einen ersten Einstieg in die Theorien über Rassismus zu bekommen. Fragen wie: „Was ist Rassismus?“, „Wie artikuliert sich Alltagsdiskriminierung?“, „Was versteht mensch unter institutionellem Rassismus?“ sollen theoretisch eingeführt und an praktischen Beispielen diskutiert werden. Davon ausgehend sollen Widerstandsmöglichkeiten ausgelotet und von aktuellen antirassistischen Kämpfen berichtet werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der derzeitigen Konjunktur des antimuslimischen Rassismus. Vorwissen ist nicht notwendig.

Referent:
Dr. Tobias Pieper arbeitet zu Einwanderungsgeschichte, Migrationsbewegungen und Rassismus. Er ist Mitarbeiter der Opferperspektive und Autor des Buches „Die Gegenwart der Lager“ (Westfälisches Dampfboot, 2008).

Anmeldung unter info ät zelle79.org, Anruf 2891738, Tresen, direkt.

Bargeld statt Scheine

Rund hundert Menschen erhalten in Cottbus ihre Bezüge in Form von Warengutscheinen (Scheine). Diese Sanktion ist nicht selbst verschuldet, sondern rassistisch. Ein kleiner Beitrag gegen diese Repression ist, die Scheine gegen Bargeld zu tauschen.
Wir haben heute 15 Scheine a 10 Euro im Haus mit denen jede(r) einkaufen kann.
Vorbei kommen, Schein tauschen, bei Edeka, Netto, Schlecker, Penny einkaufen.

02.04.2011 - Subbotnik

[Wikipedia] Der Subbotnik (von russisch суббота subbota ‚Sonnabend‘) ist ein in Sowjetrussland entstandener Begriff für einen freiwilligen, unbezahlten Arbeitseinsatz am Sonnabend...


"Viele fleißige Hände, machen der Arbeit ein schnelles Ende."

Igitt Arbeit.
Das es soweit nicht kommt, kann nur verhindert werden wenn die Arbeit geteilt und geteilt und die Teile der Arbeit geteilt werden. So können aus den übelsten Aufgaben lustige Herausforderungen entstehen.

Beginn: 9:00 Uhr
Mindestanforderungen: Lust auf selbstbestimmtes Leben

26.-27.03.2011 Rassismus: Erscheinungsformen und Widerstandsmöglichkeiten

Ziel des zweitätigen Wochenendseminars ist es, durch Diskussionen, Textarbeit und Kurzfilme einen ersten Einstieg in die Theorien über Rassismus zu bekommen. Fragen wie: „Was ist Rassismus?“, „Wie artikuliert sich Alltagsdiskriminierung?“, „Was versteht mensch unter institutionellem Rassismus?“ sollen theoretisch eingeführt und an praktischen Beispielen diskutiert werden. Davon ausgehend sollen Widerstandsmöglichkeiten ausgelotet und von aktuellen antirassistischen Kämpfen berichtet werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der derzeitigen Konjunktur des antimuslimischen Rassismus. Vorwissen ist nicht notwendig.

Referent:
Dr. Tobias Pieper arbeitet zu Einwanderungsgeschichte, Migrationsbewegungen und Rassismus. Er ist Mitarbeiter der Opferperspektive und Autor des Buches „Die Gegenwart der Lager“ (Westfälisches Dampfboot, 2008).

Anmeldung unter info ät zelle79.org, Anruf 2891738, Tresen, direkt.

Kein Ort für rechte Propaganda – Naziaufmarsch blockieren!

Am 15. Februar wollen Neonazis vom Bahnhof aus durch Cottbus marschieren. Anlass ist der 66. Jahrestag der Bombardierung des Bahnhofs der Stadt. Das gesellschaftlich breite Bündnis „Cottbus Nazifrei!“ stellt sich der Verdrehung der Geschichte entgegen und ruft zu einer friedlichen Blockade auf.

„Wir sind der Meinung, dass Neonazis, als ideelle Nachfahren der menschenverachtenden Ideologie, kein Recht auf solche Veranstaltungen haben! Deshalb wollen wir uns der Verklärung der Geschichte entgegen stellen“ erklärt Angelika Müller (21), Studentin, vom Bündnis Cottbus Nazifrei!

Bereits im Jahr 2010 fand in Cottbus ein rechter Aufmarsch statt. Er reiht sich in ein in bundesweite Bestrebungen der Neonazis, die Geschichte für ihre Zwecke umzudeuten. Es soll ein „Opfermythos“ etabliert werden, der Nazideutschland vornehmlich als Opfer und nicht als Täter sieht. Auch in Cottbus versuchen Neonazis die Geschichte öffentlich zu verklären.

Es wird den historischen Tatsachen nicht gerecht, den Luftangriff auf Cottbus völlig isoliert zu betrachten und einseitig als Angriff auf die Bevölkerung darzustellen. Der Angriff galt in erster Linie der Kriegsinfrastruktur. Krieg, Holocaust, Massenvernichtung und Terror gegen die Menschen im In- und Ausland gingen von deutschem Boden aus! Dieser Zusammenhang muss auch in der offiziellen Gedenkkultur stärker berücksichtigt werden.

Mit den friedlichen Massenblockaden verlässt das Bündnis den Rahmen des symbolischen Protests und stellt sich den Nazis entgegen. Damit schließen wir an das zivilgesellschaftliche Engagement der Menschen in anderen Städten an. Dresden, Halbe, Bernau, Strausberg und Jena zeigen, dass es möglich ist, Naziaufmärsche friedlich zu verhindern.

„Die Blockade ist eine legitime Protestform des zivilen Ungehorsams. Wir wollen den Aufmarsch der Neonazis verhindern! Dazu laden wir alle Menschen herzlich ein“, so Angelika Müller. Der friedliche Widerstand richtet sich ausdrücklich gegen die Neonazis und deren Geschichtsbild, nicht gegen die Polizei! Müller weiter: „Unser Ziel, uns den Nazis entgegen zu stellen, eint uns über alle sozialen, politischen und kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns den Naziaufmarsch friedlich verhindern wollen.“

Zur Vorbereitung der Blockade finden am Donnerstag, den 10. Februar, um 17 Uhr, ein öffentliches Blockadetraining und eine Pressekonferenz statt. Hier wird es auch die Möglichkeit weiterer Bildberichterstattung geben.

Das Bündnis „Cottbus Nazifrei!“ wird u.a. unterstützt von verschiedenen Einzelpersonen und attac Cottbus, JuSos Brandenburg, IG Metall Cottbus, Antifa Cottbus, StuRa der BTU, DGB Jugend Berlin-Brandenburg, Linksjugend [´solid] Brandenburg.

Weitere Informationen: Cottbus-nazifrei.info, kontakt@cottbus-nazifrei.info

Sprecher_innenrat: Angelika Müller, Telefon 0176 - 58 28 39 22