Filmreihe "Wir sehen Rot!"

Wir sehen Rot!

Die Rote Hilfe Cottbus lädt alle Genoss*innen und Freund*innen zur
Jahresabschlussveranstaltung am 19.12. um 19:30 Uhr in die Zelle79
(Parzellenstraße 79, Cottbus) ein!
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei Euch allen herzlich für
die Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken. Dafür organisieren
wir einen geselligen Filmabend mit veganen Leckereien und interessantem
und neuem Info-Stuff.
Mit dieser Veranstaltung starten wir unsere neue Filmreihe "Wir sehen
Rot!". Ziel ist es, in angenehmer Athmosphäre Zugang zu verschiedenen
politischen Themen zu schaffen, euch mit Infos zu versorgen und
ansprechbar für euch zu sein.
Gezeigt wird diesmal der Film: "Der 36. Breitengrad", ein Dokumentarfilm
und Fiktion über die Südgrenze Europas:

"Der Film zeigt, immer wiederkehrend, die Ankunft der Boote im
spanischen Tarifa, das Aufsammeln der Flüchtlinge durch die Guardia
Civil, ihren Abtransport in Bussen in Auffanglager.
Gleichzeitig hat Der 36. Breitengrad weitere, künstlerische und
dokumentarische Ebenen: Optisch verfremdet sieht man eine absurde Welt,
in der das Elend der Gestrandeten, ihre Hoffnungen und ihre Verzweiflung
den alltäglichen Urlaubsritualen der Strandbesucher gegenübergestellt
werden. Ein marokkanisches Kind erzählt von seinen Fluchtversuchen und
der Inobhutnahme bei einer spanischen Familie; seine Zeichnungen des
Busses, der ihn zunächst aufnahm, werden animiert als absurd-komische
Fahrt durch das spanische Hinterland. Junge Araber erzählen, auf der
anderen Seite der Meerenge, von ihren gescheiterten Versuchen, nach
Europa zu kommen, dazwischen führen die liegengebliebenen Schuhe der in
Spanien Angekommenen einen absurden Tanz auf und werden in Bezug gesetzt
zu den noblen Geschäften für die Touristen.
Die künstlerische Umsetzung des Themas lässt viel Zeit zum Nachdenken
über eine Welt, die parallel zur Segeljacht-Urlaubswelt der Europäer,
Tod durch Ertrinken oder zumindest eine ungewisse, oft deprimierende
Zukunft für die andeutet, welche es geschafft haben, mit dem Boot nach
Europa zu kommen." (Filmdauer: ca. 60 min.)

Weitere Infos unter cottbus.rote-hilfe.de

Chaosnächte VII

Punkrock Punkrock Punkrock!

Und dieset mal sind TEPPICHBODENDISCO, ABBRUCH und POMMES ODER PIZZA am Start. 3 mal astreiner deutschsprachiger Punkrock, dass dir das Gesicht in's Essen fällt! Na da freun wa uns doch schonma drauf!

Und zudem wird der Cottbuser Punkrockliedermacher DER SKLAVENHÄNDLER seine neue Scheibe unter die Masse bringen! Dazu hat er sich einige Überraschungen einfallen lassen, um die Seelen des geneigten Publikums zu erquicken. Der Silberling wird sich im Laufe des Abends gegen eine Spende erwerben lassen.

Für die ersten 20 Chaoten gibt's zudem ein Fläscherl Gerstensaft mit auf den Weg. 5 Gründe also, sich dieses Spektakel der schlechten Unterhaltung nicht entgehen zu lassen! Seien auch Sie dabei - denn nur, wer dabei war, kann hinterher sagen: ich war dabei!

Muggefug - Papitzer Straße 4 - 19:00

 

Kost-Nix-Laden-Eröffnung

Vom 14. – 15.12. findet endlich unser Ladeneröffnungsfest statt, zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid. Wir freuen uns drauf euch dort zu sehen!

Samstag, 14.12., ab 21 Uhr in der Galerie Fango (Amalienstraße 10)
Kreative Voreröffnungsfeier: Gucci, Dolce & Gabbana oder eben H&M und NoName-Marken – alles was der Kost-Nix-Laden so hergibt, wird in einer stylisch-flippigen Modenschau zum Besten gegeben. Livemusik & Barbetrieb. Das Kost-Nix-Laden-Team freut sich auf einen Wert-vollen Abend!

Sonntag, 15.12., ab 14 Uhr im Kost-Nix-Laden (Deffkestraße 11)
Kaffee, Kuchen, KNL! Zur offiziellen Eröffnung darf jede*r kommen, gucken, Fragen stellen, das Kost-Nix-Laden-Team kennenlernen, der Kuchenmeile etwas Essbares beisteuern, Ideen vorstellen, mitmachen, … Einfach mal den 3. Advent nutzen um ein neues Projekt in Cottbus kennenzulernen

Ein Film über die Entwicklung der rechten Szene sowie der alternativen Subkultur in Cottbus

Das Datum für un­se­re Film­pre­mie­re steht end­lich fest. Am 10. De­zember 2013 könnt ihr euch im Ju­gend­kul­tur­zen­trum Glad-​Hou­se Cott­bus/OBEN­KI­NO un­se­re neue Do­ku­men­ta­ti­on über über die his­to­ri­sche Ent­wick­lung des Rechts­ex­tre­mis­mus und der an­ti­fa­schis­ti­schen Ju­gend­kul­tur in Cott­bus an­schau­en!
 
„I HATE MY F*CKING HOME­TOWN“

Ob die jähr­li­che Na­zi­de­mons­tra­ti­on, ras­si­sis­ti­sche Über­grif­fe auf aus­län­di­sche Stu­den­ten oder die er­schre­ckend hohe Stimm­ab­ga­be für die NPD bei der U18-​Wahl – der Rechts­ex­tre­mis­mus stellt in Cott­bus und Um­ge­bung ein all­ge­gen­wer­ti­ges Pro­blem dar. Wer in Cott­bus auf­wächst, wird un­will­kür­lich mit die­sem Thema kon­fron­tiert. All­tags­ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­run­gen ge­hö­ren für viele Ju­gend­li­che zum Auf­wach­sen dazu.

So haben wir, die AFA-​Youth Cott­bus, das Pro­jekt „Auf­wach­sen in Bran­den­burg“ als An­lass ge­nutzt, um eine Do­ku­men­ta­ti­on über die his­to­ri­sche Ent­wick­lung des Rechts­ex­tre­mis­mus und der an­ti­fa­schis­ti­schen Ju­gend­kul­tur in Cott­bus von 1990 bis 2013 zu ent­wi­ckeln. Der Aus­gangs­punkt ist die Zeit nach der Wende, weil der ge­sel­le­schaft­li­che Um­bruch und die auf­kom­men­de Per­spek­tiv­lo­sig­keit bei den Ju­gend­li­chen zu einem star­ken Zu­lauf zur Rech­ten Szene führ­ten.

Ob und in wie weit sich die Si­tua­ti­on in Cott­bus in­ner­halb der 24 Jahre ge­än­dert hat, ist das zen­tra­le Thema der Do­ku­men­ta­ti­on. In­ter­views mit ver­schie­de­nen Per­so­nen und Grup­pen, die sich gegen Ras­sis­mus en­ga­gie­ren, sowie ver­ges­se­nes Film­ma­te­ri­al be­leuch­ten wich­ti­ge Er­eig­nis­se in der Ent­wick­lung. Die un­ter­schied­li­che Ak­ti­ons­for­men, die Mi­li­tanz­de­bat­te und die Ef­fek­ti­vi­tät der Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen und Ein­rich­tun­gen wer­den auch in den Blick ge­nom­men. Des­wei­te­ren wol­len wir die Be­weg­grün­de der Grup­pen zu ihrem an­ti­fa­schis­ti­schen En­ga­ge­ment ver­mit­teln und mit mög­li­chen Vor­ur­tei­len ge­gen­über der Szene auf­räu­men. Es wer­den per­sön­li­che Er­fah­run­gen und Ge­schich­ten er­zählt, als auch ein all­ge­mei­ner Ein­blick in die viel­fäl­ti­ge Cott­bu­s­er Ju­gend­kul­tur ver­schafft.

10. De­zember – 20 Uhr – im Glad-​Hou­se Cott­bus/OBEN­KI­NO
Die Doku wird nach der Pre­mie­re noch bis Frei­tag im Oben­ki­no auf­ge­führt

Ein Link zum Trailer: http://vimeo.com/user10393798/afayouthcottbus

"Blut muss fließen"

Am Montag, den 11.11., wurde mit unserer Unterstützung der folgende Film im Gladhouse präsentiert:
 
"Blut muss fließen - Undercover unter Nazis"
 
Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Skinheads toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als
Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi - Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Sechs Jahre später hat er
rund vierzig Undercover-Drehs hinter sich, auch in Ländern jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet
ihm auf seiner „Konzerttournee“ immer wieder: „Blut muss fließen knüppelhageldick, wir scheißen auf
die Freiheit dieser Judenrepublik...“. Hochbrisant ist das Material, das Thomas Kuban im Lauf der Jahre
zusammengetragen hat - einzigartig in Europa, wahrscheinlich sogar weltweit.
 
Mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern und zu radikalisieren – diese „Masche“ zieht: Laut einer Studie ist der Rechtsextremismus in Deutschland zur größten Jugendbewegung geworden. Längst hat sich
rund um die Musikveranstaltungen auch ein blühender Markt entwickelt: CD’s der einschlägigen Bands
werden in Eigenregie produziert und in Szeneläden oder über das Internet verkauft. Mit rechtsextremen
Merchandising – Artikeln ist das nicht anders. Auf diese Weise wird zugleich Geld für die Expansion der
„Bewegung“ generiert.
 
Der Journalist Thomas Kuban hat all das mit versteckter Kamera dokumentiert und ist dabei ein hohes
Risiko eingegangen. In keinem Verhältnis dazu steht das Interesse der Öffentlichkeit an seinen Bildern.
Besonders deutlich wird dies bei der erfolglosen Suche nach Unterstützung für ein Filmvorhaben, von
dem er sich große Wirkung verspricht: Eine Reise durch Deutschland und Europa, zurück auch an Orte,
an denen er versteckt gedreht hat. Im Fokus stehen dabei politische Entscheidungsträger, Behörden und
Bürger. Thomas Kuban versucht so Antworten zu finden auf die Fragen: Warum kann auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden und wie lässt sich das verhindern?
 
Der Autor Peter Ohlendorf hat Thomas Kuban auf seiner Reise mit der Kamera begleitet. Diesen Beobachtungen sind Sequenzen des Undercover-Materials gegenübergestellt. In den Dokumentarfilm sind quasi
fiktionale Elemente integriert, die sich aus Sicherheitsgründen ergeben: Der Protagonist des Films muss
unerkannt bleiben, sein Name ist folglich ein Pseudonym. Die eigenwillige Verkleidung dient nicht nur
seinem Schutz, sondern thematisiert in ihrer Überpointierung zugleich die Rezeption seiner Person durch
die Gesellschaft. Auch die Stimme von Thomas Kuban wird unkenntlich gemacht. Die Sprachebene ist
analog zur Verkleidung frei entwickelt, sie orientiert sich aber an seiner realen Identität und hält sich
streng an Fakten.

20 Jahre Verein Für Ein Multikulturelles Europa e.V.

Im nächsten Jahr wird unser Vereinchen "für ein multikulturelles Europa e.V." sein 20jähriges Bestehen bestehen. 20 kleinere und größere Aktiönchen werden sich durch das Jahr ziehen! Seid gespannt, macht mit!

Los geht's mit ner Punksause am 31.12. Mit ein paar schnieken Kombos wird in's Jubeljahr reingefeiert. Fest zugesagt haben:

Tinitus (Kidpunks aus Cottbus-Schmellwitz)
Bad Taste (80er Deutschpunk aus Hoyerswerda)
Käptn Blauschimmel und die Süßwassermatrosen (Pianopiratenpunk aus Cottbus)

Kostenloser Eintritt und ne Küfa/Vokü erwarten euch sowieso. Bleibt gespannt und haltet die Ohrn steif!
Erscheint zeitig, wir wollen reinfeiern und die Musikanten nicht bis Mitternacht warten lassen! Und zeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze!

Die Einnahmen gehen für den anstehenden Hauskauf drauf!

Bier und Alkfreies ist da, aber bringt euren eigenen Schnaps mit!

Lecker Stullchen

Ab jetzt gibt es jeden Mittoch und Donnerstag ab 18 Uhr nen Workshop im Laden in der Karlstraße 15: Wie mache ich leckere vegane Aufstriche selbst? Kommt vorbei, wenn ihr Appetit habt!



NACHT & TANZ & DEMO

30.10.2013 - 18 Uhr - BTU-Campus Universitätsstraße

 Es ist wie­der so­weit: Am 30. Ok­to­ber 2013 fin­det auch in die­sem Jahr eine Nacht & Tanz & Demo statt. Für ein gren­zen­lo­ses Leben ohne Ras­sis­mus wol­len wir die Stra­ßen der Stadt zu einem bun­ten Dance­floor wer­den las­sen. Ge­mein­sam haben wir am 15. Fe­bru­ar 2013 den Na­zi­auf­marsch in Cott­bus er­folg­reich ge­stoppt. Nun heißt es, daran an­zu­knüp­fen und die Füße nicht still zu hal­ten.


Be­reits zum drit­ten Mal wer­den wir ge­mein­sam mit euch Cott­bus den Schlaf rau­ben. Schon in den bei­den letz­ten Jah­ren konn­ten wir zu­sam­men mit vie­len lo­ka­len Kul­tur-​Ak­teu­ren er­folg­reich be­wei­sen, das es in Cott­bus trotz eines brau­nen Sumpfs eine sehr le­ben­di­ge Kul­tur­sze­ne und viele Men­schen gibt, die kei­nen Bock auf Ras­sis­mus oder Dis­kri­mi­nie­rung haben.

Der An­lass ist nach wie vor ak­tu­ell: Men­schen in Cott­bus und Um­ge­bung wer­den jedes Jahr be­trof­fen von ras­sis­tisch mo­ti­vier­ten Be­schimp­fun­gen und Über­grif­fen. Neben aus­län­di­schen Stu­die­ren­den sind be­son­ders in Cott­bus le­ben­de Mi­gran­tIn­nen Ziel sol­cher An­fein­dun­gen. Immer wie­der müs­sen wir uns mit rech­ten Ver­an­stal­tun­gen oder Struk­tu­ren her­um­är­gern. Doch dies ge­schieht nicht nur durch rech­te Grup­pie­run­gen, son­dern auch durch all­täg­li­chen Ras­sis­mus aus der Ge­sell­schaft.

Ge­mein­sam mit Be­trof­fe­nen, vie­len Men­schen, die aus wich­ti­gen Grün­den ihr Her­kunfts­land ver­las­sen und nach Eu­ro­pa kom­men und Un­ter­stüt­zern wol­len wir die Stra­ße nut­zen, um zu zei­gen, dass wir alle Men­schen auf die­sem einen Pla­ne­ten sind. Des­halb so­li­da­ri­sie­ren wir uns auch mit den ver­schie­de­nen Flücht­lings­pro­tes­ten. Wir wol­len keine Gren­zen – nicht in den Köp­fen und auch sonst nir­gend­wo.

Die tan­zen­de De­mons­tra­ti­on geht kreuz und quer durch die Cott­bu­s­er In­nen­stadt. Der Zug wird von einem Mu­sik-​Truck mit DJ ́s, Li­ve-​Acts und Per­for­man­ces sowie von ge­plan­ten und spon­ta­nen Ak­tio­nen be­glei­tet – ei­ge­ne Ideen sind aus­drück­lich er­wünscht!

It ́s time to put on our dancing shoes and dance against ra­cism – again!  

Mehr Informationen gibt's unter www.cottbus-nazifrei.info.  

Soli-Nighter der Roten Hilfe Cottbus

+++ Mittwoch +++ 02.Oktober +++ Zelle79 +++ 21 Uhr +++


 Am 02.10. wollen wir zusammen mit euch eine Soli-Party feiern! Los geht es um 21:00 Uhr in der Zelle 79. Tolle Musik, leckere Getränke und eine angenehme Atmosphäre werden euch an diesem Abend erwarten. Ska, Rocksteady, Soul, Trash und Oldschool Hip Hop werden uns von den Plattentellern um die Ohren gehauen. Ein Cocktail-Stand lädt zum gemütlichen Miteinander ein und auch Info-Material, um sich über unsere Arbeit schlau zu machen, wird für euch bereit liegen.

 


Staatliche Repression in Form von willkürlichen Polizeikontrollen, über fadenscheinige Prozesse bis hin zu Knastaufenthalten ist leider immer noch Realität in antifaschistischer Arbeit. Um die Betroffenen nicht alleine zu lassen, wollen wir alle zusammen feiern! Dem System von Unterdrückung und Isolation des Staates setzen wir somit ganz praktisch das Prinzip der Solidarität entgegen. Da wir dafür leider auch Geld benötigen, gehen die Einnahmen dieser Party direkt an die Unterstützung von Betroffenen staatlicher Repression, um Prozesskosten decken zu können.
Kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

Die Rote Hilfe, Ortsgruppe Cottbus

 

Umsonstladentreffen 2013: Do it yourself - Wie gelingt solidarische Ökonomie?

Im Oktober 2013 lädt die dresdener Umsonstladengruppe zu einem bundesweiten Treffen der Umsonstlädengruppen und anderer selbstorganisierter, nichtprofitorientierter Projekte nach Dresden ein. Vom 3. bis 6. Oktober wollen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen aus Dresdner Projekten und Gästen von anderswo über Theorie, Praxis und Perspektiven solidarischer Ökonomie austauschen. Es soll Workshops, Diskussionen, Vorträge und Lesungen geben, in Planung sind Filme, Konzert, Radtour zu Projekten in der Gegend, konsumkritische Stadtführungen und anderes.

Das Treffen lebt davon, dass viele mitmachen und mitgestalten, Ideen für Workshops oder Aktionen haben etc..
Weitere Informationen zum Programm sowie eine Anmeldung findet ihr auf unserer Homepage www.umsonstladendd.wordpress.com

Das Treffen steht allen interessierten Menschen offen, unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Ausrichtung und geistiger bzw. körperlicher Verfassung.

Unser Veranstaltungsort ist die Freie Alternativschule (FAS) in der Stauffenbergallee 4 in Dresden. Am Rande der Dresdner Neustadt und am Wald gelegen, gibt es dort genug Räume für Vorträge und Workshops, eine Aula mit Küche und ein großes und grünes Außengelände. Am Donnerstag werden dort ab 15:00 Uhr auch die Anmeldung, Infocafé und Pennplatzbörse zu finden sein. 

Alte Sachen sind kein Müll!

 

Christopher Street Day 2013

Hier ist unser Redebeitrag zum Cottbuser Christopher Street Day 2013.


Farbenreich
Wie Milliarden Facetten
Die sich im steten Miteinander
Sang- und klangvoll verketten

Gehen wir heut
Durch die Cottbusser Straßen
Feiern die Vielfalt
Die wir vom Leben erwarten

Und wir feiern heut auch, um zu zeigen
Dass jene, die meinen
Es wäre ein Verbrechen
Anders als sie zu sein

Im Unrecht sind
Große Macht steht niemandem zu
Der Anderen Menschen Ihre Freiheiten nimmt

Denn wie bitter
Ist dann bitteschön das
Nicht frei lieben zu können
Weil's jemand andrem nicht passt

Und das, obwohl
Diese Herzen schlagen
Sich einander zuwenden
Und zu öffnen sich wagen

Wer hat da bitte was zu sagen
außer denen, die sind
wie in Symbiose verbunden
Eben scheinbar füreinander bestimmt

Die Antwort ist klar
Und doch begeht Mensch die Schmach
geht 5 Schritte zurück
weil er das Gestern vergaß

Aus Unterdrückung folgt Wut
Da brauchen wir nicht drüber reden
Und die gleichgeschlechtliche Liebe
Ist auch ein Teil vom Leben

Ein Teil vom Leben. Ein Teil des Lebens, ein Teil der Realität ist aber leider auch die Homophobie. Die Angst vor dem anders sein, die Angst vor dem, was die Menschen nicht verstehen. Angst, die dazu führt, andere zu unterdrücken und Gesetze zu verabschieden, die wie Mauern um das eigene Weltbild herum errichtet werden.Wie in Frankreich, wo eine Million Menschen gegen die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe demonstrierten. Wie in Russland, wo bereits die positive Erwähnung von Homosexualität in Gegenwart von Minderjährigen unter gesetzlicher Strafe steht. Wo 6 für die Gleichberechtigung demonstrierende Menschen von 500 anderen brutal angegriffen wurden. Wie in Saudi-Arabien, wo im Jahr 2007 laut Queer.de zwei Männer wegen Geschlechtsverkehrs zu 7000 Peitschenhieben verurteilt wurden. Wie in den meisten Ländern der Welt, in denen Homosexualität, Transgenderismus und Bisexualität gesellschaftlich verachtet sind; und wie in der Hälfte aller Länder dieser Welt, in denen diese Lebensweisen sogar illegal sind und im höchsten Fall mit dem Tod bestraft werden können.

Als einen Teil des Lebens wollen wir vom "Verein Für Ein Multikulturelles Europa" die Selbstbestimmung der eigenen Lebensweise akzeptiert und respektiert wissen. Seit 1994 engagiert sich der Verein für die friedliche Begegnung, Interaktion und Kommunikation zwischen Jugendlichen und will menschenverachtenden Ideen entgegenwirken. Homophobie ist menschenverachtend, da sie die freie Entfaltung der Persönlichkeit anderer zu unterdrücken versucht und somit unmöglich macht. Das Argument, dass gleichgeschlechtliche Liebe unnatürlich sei, weil sie keine Kinder hervorbringe, ist nach unserer Meinung irrelevant, da wir über unsere sexuelle Orientierung nicht entscheiden können und es als Ungerechtigkeit empfinden, Menschen aufgrund dieser nicht als gleichberechtigt anzuerkennen.

Deshalb solidarisieren wir uns mit allen Menschen, die der Angst entgegentreten; der Angst vor dem anders sein; der Angst vor dem, was die Menschen nicht sofort verstehen. Wir feiern die Farben des Lebens, denn wir sind Menschen, und ihr seid es auch.


Info-Veranstaltung: Versammlungsfreiheit

12.9.  19:00 Uhr  Zelle79

Das Recht zu demonstrieren und sich zu versammeln gilt in der hiesigen Gesellschaft als wichtiger Pfeiler der Demokratie. Die Praxis zeigte bereits oft genug, dass notwendige Veränderungen erst durch außerparlamentarische Aktionen errungen werden, sodass genau solche Formen von politischem Aktivismus absolut unterstützenswert sind. 
Gerade aber im Bereich traditionell linken Engagements wird solchen grundgesetzlich geschützten Aktionen jedoch gezielte Hürden entgegengesetzt. Oft beginnen die teilweise sogar rechtswidrigen Schikanen der Repressionsorgane schon bei der Demonstrationsvorbereitung. Es ist daher für die Durchführung einer Demonstration ratsam, seine Rechte und Pflichten genau zu kennen und sich nicht schon im Vorfeld einschüchtern zu lassen. Jede_r kann Veranstaltungen anmelden und somit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Faschismus, Rassismus und Ungerechtigkeit leisten! 
Daher lädt die Ortsgruppe Cottbus der Roten Hilfe zusammen mit dem Rechtsanwalt Stephan Schrage zu einer Info Veranstaltung ein, um euch wichtige und nötige Tipps und Kenntnisse zu euren Rechten, Pflichten und Möglichkeiten bei Demonstrationen und Anmeldungen von Kundgebungen und Demos zugänglich zu machen. Am 12.09. um 19.00 Uhr wollen wir im Infoladen einen Vortrag mit anschließender Diskussion durchführen, um Fragen des Versammlungsrechtes, zu den Kooperationsgesprächen mit der Polizei, Anmeldungen und ähnliches zu klären und euch Gelegenheit zum Nachfragen geben. Weitere Infos und aktuelle Ankündigungen findet ihr auf www.cottbus.rote-hilfe.de

Aus der Reihe "Unsere Schöne Plakatwand" - Opus II

 

17.09. "Bürgerbewegung Pro Deutschland" in der Zelle79?

Die rechte “Bürgerbewegung Pro Deutschland” will innerhalb ihrer Bundeswahlkampf-Tour auch die “dunklen Orte unseres Landes” besuchen. Am 17. September wollen Sie eine Kundgebung in Cottbus gegen vermeintliche “Linksextreme” und ihre Freiräume durchführen. So soll es nicht irgendwo, sondern direkt vor dem linken Hausprojekt “Zelle79” und dem dazugehörigem Infoladen stattfinden. Erstmalig soll direkt vor der Haustür gegen alternative Lebensenwürfe und antifaschistische Initiativen demonstriert und nationalistische sowie rassistische Hetzte verbreitet werden. Doch das nehmen wir selbstverständlich nicht einfach so hin.

Diese geplante Provokation gilt es mit entschlossenem und kreativen Protest in Empfang zu nehmen, wenn es heißt: Keine Deutschland-Freaks vor unserem Haus! Kommt alle und lasst uns gemeinsam zeigen was wir von “Pro Deutschland” halten


Die CVO hat gebrannt

Gestern, am 24.08., hat mal wieder die C(arl-)V(on-)O(ssietzky-Straße) in Flammen gestanden! Es war ein schönes Straßenfest mit schönen Leuten, schöner Musik, schöner Verpflegung und einer schönen Afterparty nach der Party im Scandale und Muggefug. Der Infoladen und die Gruppe Libera Vivo waren vor Ort, das Vatos Orkestra hat gespielt, und dann ging es für uns ab zum Punkkonzert mit den Stumbling Pins und Who Killed Bambi in's Chekov.

Ein runder Abend voller Überraschungen! Heute geht's dann noch zum Brunch, wahlweise bei der Roten Hilfe im Strombad oder auf der CVO, bevor bei uns im Haus der Flur frisch gestrichen wird! Guten Appetit, und nen schönen Tag noch euch allen!


Infoveranstaltung mit Konzert im Muggefug

SCHERBEkontraBASS spielen Ton Steine Scherben & Rio Reiser. Das Duo Marius del Mestre (Gitarre/Gesang) und Akki Schulz (Kontrabass/Gesang) gibt nach Sommertouren an der Ostseeküs-te sowie in Süddeutschland und der Schweiz eines ihrer raren Konzerte. Sie gelten nach über 200 Konzerten im deutschsprachigen Raum zwischen Hiddensee und Zürich, Trier und Oberlausitz als
Geheimtipp unter den Rio-Reiser-Interpreten. Die Presse lobt sie, stellt sie noch über Jan Plewka. Für ihre Fans sind sie schlichtweg das einzige Rio/ Scherben-Projekt mit Anspruch auf Kultstatus. Das liegt nicht nur daran, das mit dem 1980 als Rhythmusgitarristen in die Band aufgenommenen Marius del Mestre eine echte “Scherbe” auf der Bühne steht, sondern auch an ihrer ausgereiften Powerperformance. Mal klampfen, schlagen oder streichen sie ihre Instrumente, mal wird ein Bom-bast-Hit wie “König von Deutschland” an den Küchentisch zurückgeholt wo er entstanden ist. Dann wachsen sie in ihrem einzigartigen “Der Traum ist aus” zu einem Orchester das alles gibt, um uns nicht vergessen zu lassen, dass wir geboren sind um frei zu sein.

Im Vorprogramm wird uns der Cottbusser Punkrockliedermacher "Der Sklavenhändler" mit altbekannten Smashern sowie zukünftigen Hits von seinem kommenden Album verzuckern.

Und da sich die Scherben auch durch konkretes Handeln definierten, werden sich an diesem Abend verschiedene politische Organisationen und Strukturen vorstellen und zur Beteiligung einladen. Im Anschluss an das Konzert laden wir noch zu interessanten Gesprächen und entspanntem Feiern ein

Samstag, 17.08.2013
Einlass: 20 Uhr
Beginn: voraussichtlich 21 Uhr

Die Veranstaltung wird vom "Verein Für Ein Multikulturelles Europa e.V." gefördert.



Park7-Fest in Forst

Wir waren auf dem Forster Park7-Hoffest und haben feste gefeiert! Wir hatten das Zelle79-Soundsystem und die Amigakonsole am Start (Danke an Flo für das ganze Herumgekutsche!), der Infoladen war vor Ort, es spielten viele Bands von Punk über Metalcore bis HipHop, hach, es gab einfach wunderbar viel zu entdecken, und das vom vormittäglichen Kinderfest bis zum nächtlichen Absteppen!

Vielen Dank an alle, die dabei waren!

 http://www.park7.eu/




Wandzeitung am 12. Juni

Weil Bilder tausend Bände sprechen, beginnen wir ab jetzt die Plakatwand vorm Haus unregelmäßig abzubilden.

16.06.2013 - Workshop „Sichere Kommunikation“

+++ 16. Juni 2013 +++ 10 Uhr +++ Zelle79 +++

Das Internet ist für die meisten Menschen heutzutage allgegenwärtig. Es wird schon längst kein großer grauer Kasten in der Ecke des Arbeitszimmers mehr benötigt, um mit der gesamten Welt in Echtzeit zu kommunizieren. Auch linke Aktivist*innen arbeiten kaum noch ohne Computer, Laptop und/oder Smartphones. Texte werden geschrieben, Flugblätter gelayoutet und das Internet für Recherche genutzt. Mit anderen Aktivist*innen wird per Mail kommuniziert und vieles mehr. Bei allen diesen Vorgängen fallen Daten an, die Schnüffler von Polizei und Verfassungsschutz gerne in die Finger bekommen wollen. Mit diesen können Profile erstellt und Zusammenhänge konstruiert werden. Bei Hausdurchsuchungen werden fast immer die Computer der Betroffenen beschlagnahmt um Rückschlüsse zu ziehen. Leider stoßen die Repressionsorgane immer wieder auf verwertbares Material. Dabei gibt es längst Mittel und Wege, die eigene Kommunikation gegen Abhörung und Manipulation abzusichern, ohne sich dabei mit dem „Charme“ der grün-schwarz flimmernden Terminals auseinandersetzen zu müssen. Die Möglichkeit sich relativ sicher im Netz und überhaupt in der digitalen Welt zu bewegen steht heute jeder und jedem frei zur Verfügung. Verschlüsselungstechnologien sind längst keine Zauberei und keine Domäne geschulter Informatiker*innen mehr. Die Konsequenzen der Entscheidung sich aktiv oder eben nicht mit dem Ganzen auseinanderzusetzen, betreffen keinesfalls nur jede*n allein. Zu schnell können aufgrund eines unbedachten Klicks die Daten von dutzenden Menschen in falsche Hände gelangen. Netzwerke und Beziehungen können blitzschnell verknüpft und analysiert werden. Bei dem Workshop soll es vor allem darum gehen, welche Möglichkeiten es gibt, die eigenen Kommunikationswege zu schützen. Wie können Informationen geteilt und überflüssige Spuren vermieden oder wenigstens deren Auswertung erschwert werden. Hierzu werden verschiedene Programme vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Verschlüsselung von Emails mit PGP und das Arbeiten mit einfachen Chatprogrammen liegen. Einzelne Programme sollen nicht nur theoretisch, sondern auch mit einer Live-Präsentation vorgestellt werden. Probleme können direkt geklärt werden. Die Rote Hilfe OG Cottbus lädt am 16. Juni 2013 zum Kommunikationssicherheit-Workshop in den Infoladen-Wildost, Parzellenstr. 79 03046 Cottbus, ein Dinge auszuprobieren, zu verstehen, Fragen zu stellen und zu sehen wie einfach und gut man sich vor Datenklau schützen kann. Beginn ist um 10:00 Uhr und die Veranstaltung wird bis ca. 18 Uhr gehen. Bringt bitte eure Laptops etc. mit.

09.06.2013 - Workshop: Wie schreibe ich Gefangenen?

Die Rote Hilfe lädt zum Briefe schreiben.
+++ 9. Juni 2013 +++ 10 Uhr +++ Zelle79 +++

Es gibt heute innerhalb der Linken wohl kaum Menschen, Gruppen oder Organisationen, die sich im Laufe der Zeit nicht durch staatliche Repression in ihrer politischen Tätigkeit verfolgt oder behindert sahen. Gerade klassenkämpferische und antikapitalistische Organisierung die sich nicht zu Kompromissen und Zugeständnissen an das kapitalistische System hinreißen lässt, wird auf kurz oder lang mit staatlicher Repression konfrontiert. Gefängnisse sind nur die letzte Stufe des repressiven Systems, dessen einzige Aufgabe es ist, eine Gesellschaft, die auf Ausbeutung, Unterdrückung und Kontrolle basiert, aufrecht zu erhalten. Unser Kampf darf nicht bei den Gefängnismauern aufhören und wir dürfen gerade diejenigen die aufgrund ihrer politischen Tätigkeiten und Überzeugungen hinter Gittern sitzen nicht vergessen und alleine lassen. Dabei kann es für uns keine Rolle spielen ob sie im Sinne des bürgerlichen Gesetzbuchs “schuldig” oder “unschuldig” sind. Sie sind ein Teil von uns, sie sind unsere Genossinnen und Genossen und brauchen unsere Solidarität. Betroffen ist eine*r – gemeint sind wir alle! Eine der wenigen Abwechslungen und freudigen Ereignisse im Knastalltag ist die Zeit, wenn die Post kommt. Für uns „draußen“ ist das Schreiben von Briefen eines der stärksten Mittel, um Gefangenen unsere Solidarität zu zeigen und ein kleines Stück weit ihre Isolation zu durchbrechen. Deshalb laden wir euch am 09. Juni in die Zelle79 zum Workshop „Wie schreibe ich Gefangenen?“ ein. Beginn ist um 10:00 Uhr. In dem Workshop wird es zuerst ein paar Tipps und Hinweise zum Briefe schreiben in den Knast geben und erklärt warum das so wichtig ist. Gemeinsam wollen wir dann mit euch die ersten Briefe verfassen und Unsicherheiten und Fragen klären. Adressen, Umschläge, Postkarten, Papier, Stifte und Briefmarken werden bereitliegen.

KüfA / VoKü

Die Küche für Alle, oder besser bekannt als VolXKüche (KüfA / VoKü) findet jeden Montag in der Zelle79 und Dienstags im Muggefug statt. Der Anspruch lautet gemeinsam satt werden ohne auszugrenzen. Die Speisen gibt es gegen Spende, sind rein pflanzlich und abwechslungsreich. Vegane Pampe kann das Kochtteam selber essen oder verbauen, es soll schmecken und gut. Wer sich dieser Herausforderung stellen will, kann sich zur VoKü oder bei vokue.cb@gmx.de melden. Auf kuefacb.blogsport.eu gibt’s sogar Rezepte.

16.03.2013 - Vorstellung der FAU-IAA

FAU - Wie funktioniert das?



Was bedeutet Gewerkschaftsarbeit heute?
Wie funktioniert eine dezentral organisierte Gewerkschaft?
Was ist Anarcho-Syndikalismus?
Und warum sollten wir uns damit auseinander setzen?
Klassenkampf oder Sozialpartnerschaft, was bringt uns mehr?

Um diese und weitere Fragen nachzugehen, laden das Allgemeine Syndikat Dresden und der Infoladen WildOST am 16. März ab 19 Uhr ins quasiMono ein.

28.02.2013 - Kleine Einführung in den Anarchismus



Was ist Anarchie? Was ist Anarchismus? In Zeiten der sogenannten "Krise" finden anarchistische Ideen immer mehr und wieder Beachtung. Doch was sind anarchistische Ideen und warum sind sie während der "Krise" für viele Menschen so attraktiv? Sind Anarchisten alles "Bombenleger" mit langen schwarzen Mänteln und idealistische Träumer oder Menschen mit zukunftsweisenden Denkansätzen die uns eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft erst ermöglichen? Gibt es unter ihnen markante Unterschiede? Und wen interessiert das überhaupt? Der Infoladen WildOST möchte euch am 28. Februar ab 18:30 Uhr in der "Zelle79" (Parzellenstr. 79; 03046 CB) diesen Menschenschlag und ihre Ideen näher bringen.