Filmreihe "Wir sehen Rot!"

Wir sehen Rot!

Die Rote Hilfe Cottbus lädt alle Genoss*innen und Freund*innen zur
Jahresabschlussveranstaltung am 19.12. um 19:30 Uhr in die Zelle79
(Parzellenstraße 79, Cottbus) ein!
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei Euch allen herzlich für
die Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken. Dafür organisieren
wir einen geselligen Filmabend mit veganen Leckereien und interessantem
und neuem Info-Stuff.
Mit dieser Veranstaltung starten wir unsere neue Filmreihe "Wir sehen
Rot!". Ziel ist es, in angenehmer Athmosphäre Zugang zu verschiedenen
politischen Themen zu schaffen, euch mit Infos zu versorgen und
ansprechbar für euch zu sein.
Gezeigt wird diesmal der Film: "Der 36. Breitengrad", ein Dokumentarfilm
und Fiktion über die Südgrenze Europas:

"Der Film zeigt, immer wiederkehrend, die Ankunft der Boote im
spanischen Tarifa, das Aufsammeln der Flüchtlinge durch die Guardia
Civil, ihren Abtransport in Bussen in Auffanglager.
Gleichzeitig hat Der 36. Breitengrad weitere, künstlerische und
dokumentarische Ebenen: Optisch verfremdet sieht man eine absurde Welt,
in der das Elend der Gestrandeten, ihre Hoffnungen und ihre Verzweiflung
den alltäglichen Urlaubsritualen der Strandbesucher gegenübergestellt
werden. Ein marokkanisches Kind erzählt von seinen Fluchtversuchen und
der Inobhutnahme bei einer spanischen Familie; seine Zeichnungen des
Busses, der ihn zunächst aufnahm, werden animiert als absurd-komische
Fahrt durch das spanische Hinterland. Junge Araber erzählen, auf der
anderen Seite der Meerenge, von ihren gescheiterten Versuchen, nach
Europa zu kommen, dazwischen führen die liegengebliebenen Schuhe der in
Spanien Angekommenen einen absurden Tanz auf und werden in Bezug gesetzt
zu den noblen Geschäften für die Touristen.
Die künstlerische Umsetzung des Themas lässt viel Zeit zum Nachdenken
über eine Welt, die parallel zur Segeljacht-Urlaubswelt der Europäer,
Tod durch Ertrinken oder zumindest eine ungewisse, oft deprimierende
Zukunft für die andeutet, welche es geschafft haben, mit dem Boot nach
Europa zu kommen." (Filmdauer: ca. 60 min.)

Weitere Infos unter cottbus.rote-hilfe.de

Chaosnächte VII

Punkrock Punkrock Punkrock!

Und dieset mal sind TEPPICHBODENDISCO, ABBRUCH und POMMES ODER PIZZA am Start. 3 mal astreiner deutschsprachiger Punkrock, dass dir das Gesicht in's Essen fällt! Na da freun wa uns doch schonma drauf!

Und zudem wird der Cottbuser Punkrockliedermacher DER SKLAVENHÄNDLER seine neue Scheibe unter die Masse bringen! Dazu hat er sich einige Überraschungen einfallen lassen, um die Seelen des geneigten Publikums zu erquicken. Der Silberling wird sich im Laufe des Abends gegen eine Spende erwerben lassen.

Für die ersten 20 Chaoten gibt's zudem ein Fläscherl Gerstensaft mit auf den Weg. 5 Gründe also, sich dieses Spektakel der schlechten Unterhaltung nicht entgehen zu lassen! Seien auch Sie dabei - denn nur, wer dabei war, kann hinterher sagen: ich war dabei!

Muggefug - Papitzer Straße 4 - 19:00

 

Kost-Nix-Laden-Eröffnung

Vom 14. – 15.12. findet endlich unser Ladeneröffnungsfest statt, zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid. Wir freuen uns drauf euch dort zu sehen!

Samstag, 14.12., ab 21 Uhr in der Galerie Fango (Amalienstraße 10)
Kreative Voreröffnungsfeier: Gucci, Dolce & Gabbana oder eben H&M und NoName-Marken – alles was der Kost-Nix-Laden so hergibt, wird in einer stylisch-flippigen Modenschau zum Besten gegeben. Livemusik & Barbetrieb. Das Kost-Nix-Laden-Team freut sich auf einen Wert-vollen Abend!

Sonntag, 15.12., ab 14 Uhr im Kost-Nix-Laden (Deffkestraße 11)
Kaffee, Kuchen, KNL! Zur offiziellen Eröffnung darf jede*r kommen, gucken, Fragen stellen, das Kost-Nix-Laden-Team kennenlernen, der Kuchenmeile etwas Essbares beisteuern, Ideen vorstellen, mitmachen, … Einfach mal den 3. Advent nutzen um ein neues Projekt in Cottbus kennenzulernen

Ein Film über die Entwicklung der rechten Szene sowie der alternativen Subkultur in Cottbus

Das Datum für un­se­re Film­pre­mie­re steht end­lich fest. Am 10. De­zember 2013 könnt ihr euch im Ju­gend­kul­tur­zen­trum Glad-​Hou­se Cott­bus/OBEN­KI­NO un­se­re neue Do­ku­men­ta­ti­on über über die his­to­ri­sche Ent­wick­lung des Rechts­ex­tre­mis­mus und der an­ti­fa­schis­ti­schen Ju­gend­kul­tur in Cott­bus an­schau­en!
 
„I HATE MY F*CKING HOME­TOWN“

Ob die jähr­li­che Na­zi­de­mons­tra­ti­on, ras­si­sis­ti­sche Über­grif­fe auf aus­län­di­sche Stu­den­ten oder die er­schre­ckend hohe Stimm­ab­ga­be für die NPD bei der U18-​Wahl – der Rechts­ex­tre­mis­mus stellt in Cott­bus und Um­ge­bung ein all­ge­gen­wer­ti­ges Pro­blem dar. Wer in Cott­bus auf­wächst, wird un­will­kür­lich mit die­sem Thema kon­fron­tiert. All­tags­ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­run­gen ge­hö­ren für viele Ju­gend­li­che zum Auf­wach­sen dazu.

So haben wir, die AFA-​Youth Cott­bus, das Pro­jekt „Auf­wach­sen in Bran­den­burg“ als An­lass ge­nutzt, um eine Do­ku­men­ta­ti­on über die his­to­ri­sche Ent­wick­lung des Rechts­ex­tre­mis­mus und der an­ti­fa­schis­ti­schen Ju­gend­kul­tur in Cott­bus von 1990 bis 2013 zu ent­wi­ckeln. Der Aus­gangs­punkt ist die Zeit nach der Wende, weil der ge­sel­le­schaft­li­che Um­bruch und die auf­kom­men­de Per­spek­tiv­lo­sig­keit bei den Ju­gend­li­chen zu einem star­ken Zu­lauf zur Rech­ten Szene führ­ten.

Ob und in wie weit sich die Si­tua­ti­on in Cott­bus in­ner­halb der 24 Jahre ge­än­dert hat, ist das zen­tra­le Thema der Do­ku­men­ta­ti­on. In­ter­views mit ver­schie­de­nen Per­so­nen und Grup­pen, die sich gegen Ras­sis­mus en­ga­gie­ren, sowie ver­ges­se­nes Film­ma­te­ri­al be­leuch­ten wich­ti­ge Er­eig­nis­se in der Ent­wick­lung. Die un­ter­schied­li­che Ak­ti­ons­for­men, die Mi­li­tanz­de­bat­te und die Ef­fek­ti­vi­tät der Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen und Ein­rich­tun­gen wer­den auch in den Blick ge­nom­men. Des­wei­te­ren wol­len wir die Be­weg­grün­de der Grup­pen zu ihrem an­ti­fa­schis­ti­schen En­ga­ge­ment ver­mit­teln und mit mög­li­chen Vor­ur­tei­len ge­gen­über der Szene auf­räu­men. Es wer­den per­sön­li­che Er­fah­run­gen und Ge­schich­ten er­zählt, als auch ein all­ge­mei­ner Ein­blick in die viel­fäl­ti­ge Cott­bu­s­er Ju­gend­kul­tur ver­schafft.

10. De­zember – 20 Uhr – im Glad-​Hou­se Cott­bus/OBEN­KI­NO
Die Doku wird nach der Pre­mie­re noch bis Frei­tag im Oben­ki­no auf­ge­führt

Ein Link zum Trailer: http://vimeo.com/user10393798/afayouthcottbus