Prisontour

Heute Abend - 28.11. - 19 Uhr - Zelle79
Morgen - 29.11. - 13 Uhr - JVA Cottbus - Oststraße 2

 
Prisontour Poster

Vom 4. November bis zum 17. Dezember planen wir (ein Straßenmusikerallerlei von überall) eine Tour durch Deutschland und die Schweiz. Während dieser Tour wollen wir in diversen Städten vor Knästen aller Art laute Musik machen und versuchen, den Leute drinnen einen netten Abend zu machen und unser Zeichen der Solidarität über die Mauern zu schicken.

Wir wollen damit die unterstützen, die keine Möglichkeit auf Selbstbestimmung und freie Bewegung haben und die jede Solidarität brauchen, in einer Gesellschaft, die diesen Scheiß nicht nur zulässt, sondern die Betroffenen auch noch diffamiert und beschimpft.


prisontour(at)riseup.net

Wer uns in einer oder mehreren Städten unterstützen möchte, in Form von...
  • einfacher Präsenz
  • Action
  • Plakate verteilen
  • weitererzählen
  • einen Solikonzi zu organisieren
  • was spenden
  • Kontakt zu Gefangenen herzustellen
  • uns einen Lauti ausleihen
  • Technik machen
  • usw… … …
kann sich ebenfalls gerne bei uns melden (oder auch nicht, bei geheimen Sachen :-) )
weitere Infos wird es in Naher Zukunft auch auf dem ABC Rheinland Blog (abcrhineland.blackblogs.org) und dem Hambacher Forst Blog (hambacherforst.blogsport.de) geben

Leider können wir nicht zu allen Knästen auf der Welt fahren, aber vielleicht gibt es noch ein paar andere Musiker, die auch mal wo anders spielen wollen, als in Kneipen, linken Zentren, in Clubs oder auf der Straße... vergesst nicht die, die keine Möglichkeit haben auf Konzerte zu gehen.

Unsere weiteren Termine:
06.12. Zürich Knastkonzi
07.12. Zürich Knastkonzi
08.12. Luzern Solikonzi
10.12. Bern Knastkonzi
11.12. Bern Solikonzi
15.12. (evtl.) Basel
17.12. Freiburg Knastkonzi mittags + Solikonzi abends in der KTS

danach wahrscheinlich noch Solikonzert im Wendland + Knast- und Solikonzert in Berlin.

Workshop-Wochenende "Skills for intervention"


Skills for Intervention - f*antifa_action!

In Zeiten der rassistischen Mobilisierung ist es wichtig gezielt linke
und linksalternative Aktivist_innen zu unterstützen und zu vernetzen, um sich gemeinsam gegen die stets stärker werdende Rechte zu engagieren. Doch manchmal fehlt das nötige Know-How, um die hiesigen Zustände effektiv aufzumischen. Mit der f_antifaschistischen “Skills for Intervention” -Tour kommt die f_antifa brandenburg (fabb) am 26. und 27.11. nach Cottbus und organisiert zusammen mit der „Ladydays“ Initiative ein Wochenende mit Workshops zu:

– Einführung ins Layouten,
– DJ_ane und Technik, mit anschließender kleiner Party
– Selbstbehauptung

Worum geht’s?

Antifa & Feminismus sollen zusammengeführt werden! Wir wollen nicht nur ein praktisches Bildungsangebot für Antifaschist*innen in Brandenburg bieten. Wir stellen und vermitteln einen Pool an Referent_innen für vielseitige Workshops, die nur von Frauen* und Trans* durchgeführt werden. Denn es ist in der antifaschistischen Szene leider keine Selbstverständlichkeit, dass Workshops nicht von Männern durchgeführt werden. Mit den Workshops wollen wir eine stärkere Sichtbarmachung dieser Menschen als Macher_innen gewährleisten. In dem Projekt sind die Workshops nur für fltiq* (Frauen-Lesben-Trans-Inter-Queer) offen, um sich über Sexismus in den eigenen politischen Strukturen auszutauschen und Frauen und Trans* vor Ort zu empowern, zu unterstützen und untereinander zu vernetzen.

Um euch für das Wochenende oder einzelne Workshops anzumelden, schreibt
eine Mail an: ladydays-cb@riseup.net

Samstag

11 Uhr: gemeinsames Frühstück zum Kennenlernen

13 Uhr: Workshop 1 – Layout

Die nächste Aktion steht an und muss beworben werden. Also schnell an
den Rechner und einen Flyer oder ein Plakat basteln. Aber wie? Beim
Layout-Workshop sollen Skills der Text- und Bildbearbeitung vermittelt
werden. Euch erwartet eine Einführung in die Arbeitsweise mit dem
digitalen Bearbeitungsprogramm Photoshop. Ihr braucht keine
Vorkenntnisse. Bringt bitte Laptops mit.

17 Uhr: Workshop 2 – Technik

Im Workshop soll es um die Technikbasics für Veranstaltungen gehen. Wir wollen uns zusammen die einzelne Elemente einer Anlage anschauen und dann alles zusammenschließen. Es wird vorrangig um DJ_*technik gehen, wir werden aber auch einen Blick auf Konzerttechnik werfen. Der Workshop richtet sich an flt*-Technik-Neulinge.

Sonntag

12 Uhr: Selbstbehauptung

Das Selbstbehauptungsseminar setzt sich aus verschiedenen Techniken aus unterschiedlichen Kampfsportarten zusammen. Der Fokus liegt nicht darin, nach dem Training die Technik perfekt zu beherrschen, sondern seine_ihre Kraft und Fähigkeit sich zu wehren kennen zu lernen, die Angst vor typischen Konfrontationssituationen gemeinsam anzugehen, auch seine_ihre Grenzen einschätzen zu lernen und vielleicht mal mehr zu geben, als mensch es bisher von sich vermutet hat.

16 Uhr: Abschlussrunde


 Mehr Infos: https://fabb.antifa.cc

Rechter Angriff auf das Chekov

Cottbus – Gewalttätiger Übergriff auf Jugendeinrichtung Chekov

In der Nacht zum vergangenen Samstag kam es zu einem gewaltsamen Übergriff auf die Cottbuser Jugendeinrichtung Chekov in der eine private Feier von AbsolventInnen der medizinischen Fachschule stattfand. Eine Person wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die maskierten Täter stammen scheinbar aus dem rechten gewaltbereiten Spektrum.

Am Freitagabend feierte eine Gruppe von AbsolventInnen der medizinischen Fachschule im Chekov in der Spremberger Vorstadt. Gegen Mitternacht näherte sich der Location am Strombad eine Gruppe von ca. 20 Männern über den Stadtring. Schon aus einiger Entfernung skandierten die vermummten Personen Parolen wie „Ihr Scheißzecken“ und bewegten sich dann zügig auf das Gelände zu. Im Umfeld des Chekov wurden später zahlreiche rechte Aufkleber, u.a. mit „No Asyl“ gefunden.

„Von der einen auf die andere Sekunde standen 20 maskierte junge Männer vor uns. Wir wussten gar nicht wie uns geschieht, es ging alles so schnell. Dann schlug einer der Männer meiner Freundin ins Gesicht.“, beschreibt eine der Anwesenden den Übergriff.

Während des Angriffs wurden andere PartyteilnehmerInnen beleidigt und einer der angreifenden Männer trat den Zaun des Geländes ein. Auf die feiernde Gruppe wurden Flaschen geworfen und ihnen die Getränke aus der Hand geschlagen. Eine junge Frau schaltete zu diesem Zeitpunkt die Polizei ein. Dies veranlasste die angreifenden Personen den Rückzug anzutreten.
Die junge Frau musste in Folge des Angriffes zur Vorsorge ins Krankenhaus gebracht werden. Im Laufe der Nacht wurde bereits Anzeige gegen Unbekannt gestellt und die Polizei konnte bereits einige Tatverdächtige ausmachen, welche zum Teil schon wegen Gewaltdelikten als auch politisch rechts motivierten Taten bekannt sind.

Das Chekov wird vom Verein zur Förderung subkultureller Aktivitäten e.V. ehrenamtlich betrieben. Bereits seit vielen Jahren ist es ein Ort vielfältiger Begegnungen, für Konzerte, Partys und auch entspannte Zusammenkünfte. Die Einrichtung wird sowohl vom Jugendhilfe Cottbus e.V. als auch der Stadt Cottbus gefördert.

„Schon seit Jahrzehnten bieten wir den CottbuserInnen einen Freiraum und fördern vor allem das Zusammenkommen unterschiedlichster Subkulturen. Für uns steht fest, dass dieser Angriff politisch motiviert war, doch wir lassen uns davon nicht einschüchtern. Unsere Arbeit ist wichtig und wir werden auch in Zukunft weitermachen.“, stellt Marie-Kristin Lieske vom Verein zur Förderung subkultureller Aktivitäten e.V. fest.

Erntepunkfest - und dat nu auch schon zum 3. mal!



Tach!

Wie der Titel es bereits verrät, tun sich die Pforten des ERNTEPUNKFESTES mal wieder öffnen tun. Sägende Stimmen, schnarzende Klampfen, schiefe Noten, wahre Gefühle. Schweiß, Wut - naja, Punk halt. Lassen auch Sie sich dieses Spektakel der geschmacksfermentierenden Hirnbefüllung nicht entgehen!

Die Einlass-Einnahmen des Abends gehen als SOLI an ein Projekt im Rahmen der "Interkulturellen Woche Cottbus", welches der Unterstützung von Menschen mit Fluchthintergrund dient.

Bei gutem Wetter geht's bereits 14 Uhr los mit nem schnieken PUNKS PICNIC vor'm Laden. Wir öffnen die Bar draußen und ihr könnt bei uns am Strand gammeln, Mucke hören und Geschluckse schlucksen.

Später starten dann in jedem Fall im CHEKOV die Kombos ab. In dieser Folge in den Hauptrollen:

DIE WUT
Feinster Schrammeldeutschpunk, und das bereits seit 1980! Politisch, direkt und schön dreckig!
https://www.youtube.com/watch?v=jlL3GLNGW7I

OPTION WEG
machen Musik zwischen den Zeilen, und zwar mit Bass, Schlagzeug, Gitarre, Geige, Quetsche, ihren Stimmen und ihren Gedanken. Sie singen in mehreren Sprachen por ejemplo about le gris de miasta. Der Soundtrack für einen Tag, der noch kommt. Ohne Spaß geht gar nichts. Ohne Hirn auch nicht. Anja, Moni, Steffen und Yok suchen eine Antwort in Blau.
http://www.option-weg.net/

TRIPLE X
Dieser reudige Punk-Rocknroll-Köter ist uns aus Kolumbien, genauer gesagt, aus Bogotá zugelaufen. Anfrage: "Können wir bei euch spielen? Kommen aus Bogotá, brauchen Penne, Futter und n bissl Kohle für den Tank." Na klar, machen wir, und es wird wunderbar!
https://www.youtube.com/watch?v=fp6Fz19vua0

REST IN RISIKO
Anarcho-Folk, Rumpel-Klezmer, Akustik-Punk. Schnieke Sache, das.
http://restinrisiko.bandcamp.com/

ACH WAS...!
haben sich aus der Asche von Moskito Spezial erhoben und ärgern sich seitdem über den andauernden Shocks-Vergleich. Aber wer ärgert schon nicht gerne, und deswegen sagen wir es hier: hier gibt'S schnörkellosen deutschsprachigen 77er-Punk der Marke The Shocks und so. Und das meint ja auch niemand böse.
https://www.youtube.com/watch?v=HZOr69F0PtI

ASSELTERROR
Schonmal Schleimkeim gehört? Ja, schon tausendmal, aber es macht halt immer wieder Spaß!
https://www.youtube.com/watch?v=fnW6tvGkDy0

P.I.T.S.
Hardcore-Punk der guten alten Vorschule. Sehr pogomoshverdächtig auf jeden Fall!
https://fistfullofnothing.bandcamp.com/

Im Anschluss an die Livebands wird noch mit der Hackernadel feinste Musike aus dem VINYL gemeißelt. Zudem wird's Distros, Infostände, ne Küfa und einigen anderen Überraschungsquatsch geben!
Also machen Sie sich gefasst auf Spiel, Spaß, Chaosnächte und Sprunggelenküberdehnung beim Erntepunkfest 2016!

Bei uns gibt es keinen Platz für diskriminierende Kackscheiße. Wenn ihr also sexistische, rassistische oder ähnliche Übergriffe mitbekommt, meldet euch am Tresen oder am Einlass und ihr könnt euch unserer Unterstützung sicher sein. Und Faschistenpack wird eh gleich in die Spree geworfen!

Es lohnt sich übrigens auch, noch bis zum 8.10. zu bleiben. Da gibt's nämlich erstmal vorm Chekov n ordentliches Katerfrühstück und am Abend steigt dann die NACHTTANZDEMO von COTTBUS NAZIFREI! Mehr Infos dazu bald hier:
http://www.cottbus-nazifrei.info/

Meldet euch bei uns, wenn ihr ZELTEN wollt. Am besten per Fratzbook oder chekov(punkt)cottbus(at)gmail(punkt)com. Ist auf jeden Fall kostenlos möglich, aber nicht unbegrenzt.

Riseup braucht Unterstützung

Ahoi Leute,

Riseup.net, Emailanbieter und Internetplattform, steht kurz vor dem Ruin. Wenn ihr etwas dagegen tun wollt, kommt am Montag zur Küfa in die Zelle79. Da wollen wir Spenden sammeln, die dann an Riseup.net gehen sollen. Also kommt am Montag um 19 Uhr in die Zelle79.


Hier der Aufruf von Riseup dazu:
 
 

Nicht so gute Nachrichten
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Wir wollen keine Überbringer schlechter Nachrichten sein, aber unser 
Geld ist bald alle. Es gab einige unvorhergesehene Ausgaben für Hardware 
und die regelmäßigen Spenden fielen niedriger aus, als erwartet. 
Gleichzeitig feiern wir ein Rekordjahr an neuen Nutzer_innen, was uns 
stärker unter Kostendruck setzt, als jemals zuvor.

Wir brauchen eure Hilfe, um Riseup dieses Jahr weiter zu betreiben. 
Daher starten wir diese Kampagne, um als Riseup-Nutzer*innen freundlich 
nach genau einem Dollar zu fragen.

Kannst du uns einen Dollar geben? Es gibt mehrere einfache Möglichkeiten 
dafür: https://riseup.net/de/spenden

Lohnt es sich wirklich, nur einen Dollar zu spenden?
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Ja! Es klingt zwar unlogisch, aber wenn du und alle anderen nur genau 
einen Dollar zahlst, würde das unser aktuelles finanzielles Problem 
lösen.

Riseup liefert gegenwärtig über eine Million Nachrichten pro Tag aus. 
Aber wir brauchen eure Hilfe, um weiter machen zu können. Ihr kennt den 
Wert von alternativer Infrastruktur. Ihr wisst, wie wichtig 
Kommunikationssysteme sind, die Menschen vor persönlicher Verfolgung und 
Profiling durch Unternehmen schützen. Wir *brauchen* mindestens 5% von 
euch, die monatlich spenden, um weiter machen zu können. Kannst du nicht 
monatlich spenden?

Sag es weiter
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Bist du mit einer Brieftaube befreundet? Kennst du Morsecode? Kannst du 
Signalfeuer aufbauen? Hilf uns, diese Kampagne in deiner Gemeinschaft 
bekannt zu machen. Du kannst auch das Internet benutzen, das mag auch 
funktionieren.

Nicht alle können es sich leisten, einen Dollar zu spenden. Wir bieten 
Dienste für so viele Menschen und soziale Bewegungen auf der ganzen Welt 
an, an vielen Orten ist ein Dollar eine Menge Geld. Wenn du uns einen 
Dollar geben kannst, ist es vielleicht auch möglich, eine andere Person 
mitzufinanzieren, oder zwei?

In Europa ist es jetzt möglich, einfach, mit einer Überweisung an Riseup 
zu spenden. Bitte sag deinen Bekannten, dass es jetzt endlich so einfach 
ist, zu spenden.

Danke!
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Wirklich! Ganz ehrlich! Danke, dass du das tust, Tag für Tag und uns 
damit bei unserem langen Marsch unterstützt, die Welt zu einem besseren 
Platz zu machen. Wenn du kannst, hilf uns bitte, unsere Arbeit 
fortzusetzen. Das wäre exzellent. https://riseup.net/de/spenden

Neue Plenumstag

Wir treffen uns ab sofort immer - wenn möglich - Dienstags ab 17 Uhr zum Plenum. Kommt vorbei, wenn ihr etwas mit uns besprechen wollt. Bis dahin!

Wat für'n Wochenende nächstes Wochenende!

Los geht's am Freitag mit der Äktschn Budäh! im Chekov! Da sind zwei Bands am Start und danach gibt's die treibendestensten Balkan- und Gypsyklänge, die dein verstaubtes Ohr je gehört hat!





Am Samstag geht's dann mit nem flotten Werkeleinsatz in der Zelle79 weiter. Dieses mal wollen wir ein Gewächshäuschen im Garten bauen - aus alten Fenstern.





Also lasst euch nicht lumpen! Wir sehen uns!
Es wurde ein neues Video aus der Antike der Zelle79 ausgegraben:


http://www.dailymotion.com/user/europareise/1

Letzten Freitag

Wir haben gehört, dass am letzten Freitag einige Leute vor der Tür standen und mit äußerst unangebrachten Worten weggeschickt wurden. Wenn diese Personen nach wie vor das Bedürfnis haben, mit uns über den Abend zu reden, kann sehr gerne der Kontakt mit uns aufgenommen werden. Meldet euch bei dieser Mailadresse:

info@zelle79.org

Soliparty für die Zelle79 in Berlin

Ahoi Pieplz,

am freitag machen wir ein Konzert im Cassiopeia in Berlin, dessen Einnahmen direkt in unsere Kasse gehen. Also kommt vorbei! 20 Uhr Öffnen wir die Pforten, und es wird pünktlich losgelegt!

Um 20:30 gehts dann mit den Bands los. Am Start sind:

Yuppiescheuche (Liedermacherpunk, Chośebuz)

Ach was... (Punk, Börlin)

Cielo Faccio Orkestra (Gypsy Sounds und Balkan Brass, once more Börlin)

Danach gibts noch ne Runde 60ies Garage und zum Schluss feinsten Drum n Bass auf den Plattentellern! Ihr könnt euch überlegen, wie viel euch die Sause wert ist, zwischen 5 und 12 Euro seid ihr dabei!

Klingt doch jut, oder? Also rumkomm'!



Alte Relikte ausgegraben

Wir haben einige Videoaufnahmen gefunden, die einen Teil der politischen Ereignisse in Cottbus seit dem Anfang der 90er Jahre dokumentieren. Wir werden davon Stück für Stück mehr veröffentlichen. Wenn es euch interessiert, schaut es euch gerne an:

http://www.dailymotion.com/user/europareise/1

Programm über'n Sommer

Moin Leute,

hinter uns liegt ne ganz schön abenteuerliche und stressige Zeit. Nun beginnt der Sommer - und der wird nicht minder vollgepackt sein. Wir haben uns nun jedenfalls dazu entschlossen, das Programm in der Zelle79 etwas einzudampfen. Es wird weiterhin die montägliche Küfa geben und das Sommerkino werden wir auch wieder in Gang bringen, aber das wird's dann auch erstmal gewesen sein an öffentlichen Aktionen.

Wir werden die Zeit aber nicht untätig verbringen, sondern uns lediglich auf verwaltungstechnische und interne Fragen und Thematiken konzentrieren. Natürlich seid ihr aber immer noch gerne mit Anregungen und Ideen auf unseren Plena gesehen.

Auf in einen kämpferischen Sommer!
Eure Zellies

Ach, schön, dass "Der III. Weg" uns mit Konfettimaterial beehrt!


Wir haben Post von unseren echten deutschen Freunden bekommen:


"Art- und kulturfremd"? "Volksaustausch"? Moment, das erinnert uns doch an was... war da nicht mal was? Ach ja, doch: das haben die Nazis im 3. Reich auch schon gemacht.

Somit ist klar, mit welchen "Karten" hier gespielt wird. Von wegen neue und junge Bewegung, der Faschismus nach altem Muster wird mal wieder aufgegriffen und scheint noch immer genügend Deppen zu finden, die ihm hinterherrennen. Einschüchterungsversuch? Eher ein feuchter Pups.


Wir haben diese Postkarte nun "art- und kulturgerecht" zu Konfetti verarbeitet, welches wir heute auf der "COTTBUS NAZIFREI!" Soliparty durch's Chekov werfen werden. Ab 20:30 Uhr geht's los. Kommt vorbei!

Was sagen wir denn eigentlich dazu?

Liebe Menschen,

wir, der „Verein für ein multikulturelles Europa e.V.“, wurden in letzter Zeit vermehrt gefragt, warum wir unseren Förderantrag nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit der Stadt zurückgezogen haben. Dazu möchten wir uns hier äußern.

Die erstmalige Verzögerung des Jugendhilfeplans ist dem Umstand zu verdanken, dass der Stadtabgeordnete Jürgen Maresch dem Verein „linksextremistisches“ Handeln vorwarf, einzig und allein mit der Begründung, dass sich auf unserer Internetseite ein Link, neben dem zur jüdischen Gemeinde Cottbus und einer Berliner Bar, zu der Wochenzeitung „Jungle World“ befindet. Diese „linke“ Zeitung lässt sich an jedem größeren Kiosk erwerben und findet sich in vielen Bibliotheken von Frankfurt bis Berlin¹ wieder. Daraufhin wurde die Abstimmung über den Jugendhilfeplan erst einmal verschoben, was zu finanziellen Unsicherheiten bei allen Antragsstellern führte.

Das Jugendamt kam nach Überprüfung zum Schluss, dass die Anschuldigungen haltlos sind. Daraufhin schrieb der Abgeordnete Wolfgang Bialas in einem Brief an die Stadt, dass über alle Nutzer_Innen des Vereins polizeiliche Untersuchungen eingeholt werden sollten und dass „Unter dem Dach des Vereins bzw. unter dem Dach Parzellenstraße 79 [...] linksextremistische und auf Gewalt gegen den Rechtsstaat, zum Beispiel gegen die Polizei gerichtete Aktivitäten geplant, organisiert und nachbereitet" würden. Die Vereinsräume sind öffentlich² nutzbar. Dies hielt den Abgeordneten nicht davon ab, diese extremen Äußerungen zu bringen. Sein einziges Argument: eine Party des „Rote Hilfe e.V“. Die "Rote Hilfe" ist eine linke Schutz- und Solidaritätsgemeinschaft, welche Unterstützung bei Repression und Strafverfahren bietet. Die finanzielle Unterstützung von Angeklagten ist nicht verboten und sollte es auch nicht sein, genau so wenig wie es der rote Hilfe e.V. ist. Dieser wird trotzdem oder genau deswegen stark vom Verfassungsschutz kritisiert – eine Organisation, bei der, nicht erst seit den Untersuchungsausschüßen zur NSU-Mordserie, strukturelle Fehler und neonazistische Verstrickungen öffentlich bekannt wurden.

Nachdem der Verein vergangenes Jahr mehr als vier Mal Ziel rechter Farb-, Verbal- und Brandattacken wurde sowie Türen und Fenster eingeschlagen wurden, ist es noch viel weniger nachvollziehbar, warum einige Abgeordnete den Verein auf eine solche Art und Weise verleumden. Offensichtlich geraten in der aufgeladenen politischen Situation zunehmend „links gelesene“ Projekte unter Beschuss.

Somit wurde ein immenser Druck auf verschiedenen Ebenen auf den Verein ausgeübt. Der Verein will stabil und selbstständig arbeitsfähig bleiben. Darum haben wir uns dafür entschieden, den Antrag zurückzuziehen. Wir glauben, dass eine Stadt, in der Nazis eigene Platten- und Klamottenlabel³ gründen und an manchen Tagen bis zu sieben rassistische Angriffe⁴ verüben, gut daran tut, mehr antirassistische Projekte zu unterstützen - genügen allerdings bloße Anschuldigungen Einzelner, dies zu verhindern, gibt es weitaus mehr Probleme als gedacht.

Sicher ist, dass wir trotzdem weiter unsere Energie aufwenden, um gegen Unterdrückung und für Freiheit zu kämpfen, zu reflektieren, zu kochen, zu bilden, zu zimmern, zu putzen und zu relaxen!

¹http://tiny.cc/hmfoay

²anti-discriminatory behaviour and no oppression anyway.

³http://daneben.blogsport.de/2012/11/18/label-23-leben-heisst-kampf/
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2012/01/29/kickboxer-im-hitler-shirt_7957

http://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-und-rassistische-gewalt-in-brandenburg-eskaliert-203-angriffe-im-jahr-2015

Pressemitteilung von Cottbus Nazifrei! und dem Verein für ein multikulturelles Europa e.V.

+++ Linksextremismus-Vorwürfe seitens einzelner Stadtverordneter
+++ Spaltung emanzipatorischer Kräfte darf nicht zugelassen werden
+++ Offener Brief als Antwort gegen Vorwürfe von Verein und Bündnis verfasst


Das Bündnis Cottbus Nazifrei! und der Verein für ein multikulturelles Europa e.V. wenden sich in einem Brief erstmals an die Öffentlichkeit, nachdem Linksextremismus-Vorwürfe geäußert wurden. Die Ehrenamtlichen der beiden Organisationen fordern darin die emanzipatorische Bewegung in Cottbus nicht zu spalten. Gemeinsam mit anderen Akteuren in der Stadt wollen sie weiterhin gegen Rechtspopulismus und Neonazis aktiv sein.

Die Stadtverordneten Jürgen Maresch (parteilos, ehem. Die Linke) und Wolfgang Bialas (CDU) haben in der Stadtverordnetenversammlung Linksextremismus-Vorwürfe gegen den Verein für ein multikulturelles Europa e. V. sowie gegen das Bündnis Cottbus Nazifrei! vorgebracht. Der Verein sah sich daraufhin gezwungen, den Antrag für eine jahrelang gezahlte Unterstützung vom Jugendamt zurück zu ziehen. Maresch fordert des Weiteren die Stadt dazu auf, die Zusammenarbeit mit dem Bündnis Cottbus Nazifrei! aufzugeben. Beide Initiativen sollen sich vom „Linksextremismus“ distanzieren, um Sanktionen zu vermeiden. „Wir haben jahrelang eine
finanzielle Unterstützung für unsere vielfältigen Projekte seitens des Jugendamtes erhalten. Durch die Vorwürfe können wir diese Projekte nur noch schwer verwirklichen“, so Maria Schneider vom Multikulti-Verein.

Das Bündnis Cottbus Nazifrei! und der Verein arbeiten eng zusammen und sind für die alternative Jugendkultur in Cottbus unverzichtbar. Im Bezug auf die Arbeit gegen faschistische Strukturen konnte in Cottbus schon viel erreicht werden. Die Proteste am 15. Februar sind dafür beispielhaft. Die gute Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Cottbuser Aufbruch und der Stadt ist zudem ein landesweites Vorzeigeprojekt. „‘Cottbus bekennt Farbe‘ sollte auch weiterhin wegweisend im Kampf gegen Neonazis und rassistische Hetze sein. Wir sind froh, dass in Cottbus eben keine Sächsischen Verhältnisse herrschen“, meint Luise Meyer von Cottbus Nazifrei!

Besonders in der aktuellen Situation einer erstarkenden Rechten in Deutschland ist es wichtig, diese Zusammenarbeit nicht zu gefährden. Alle demokratischen Kräfte müssen im Kampf gegen Organisationen wie Pegida, die AfD und vermeintlich „besorgte und heimatverbundene Bürgerbewegungen“ zusammen halten und ihre rassistische Hetze sowie Rückwärtsgewandtheit entkräften und aufdecken.

Hintergrundtext zur Entstehung des Offenen Briefs des Vereins für ein multikulturelles Europa e.V. und des Bündnis Cottbus Nazifrei!

Wir möchten Ihnen mit diesen Hintergrundinformationen ermöglichen, sich eine Meinung zu den im Offenen Brief nur angeschnittenen Vorwürfen einzelner Stadtverordneter der Stadt Cottbus gegenüber antifaschistischen Organisationen zu machen. Es werden auch die Folgen eines solchen Handelns aufgezeigt. Bei den Stadtverordneten handelt es sich um Jürgen Maresch (ehm. Die Linke, Bundespolizist) und Dr. Wolfgang Bialas (CDU).

In der Stadtverordnetenversammlung vom 16.12.15 brachte Maresch zunächst Linksextremismus-Vorwürfe gegen den Verein für ein multikulturelles Europa e.V. ein. Der Verein betreibt das Hausprojekt „Zelle 79“. Grund der Anfeindungen war die Verlinkung der Wochenzeitung „Jungle World“ auf der Internetseite des Vereins. Laut Maresch behandele diese Zeitung „linksextremistische Themen“. Die „Jungle World“ ist eine an jedem Kiosk frei verkäufliche linke Wochenzeitung. Bialas schloss sich in dieser Versammlung Mareschs Äußerungen an und meinte, dass man den Blick nicht nur nach „extrem rechts“ sondern auch nach „extrem links“ wenden müsse. Maresch wandte sich nachträglich am 18.12.15 mit einer E-Mail an den Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch. Darin fordert er den OB dazu auf, die bestehende Zusammenarbeit seitens der Stadt mit dem Bündnis Cottbus Nazifrei aufzuheben. Zudem weist er auf einen weiteren Link auf der Homepage des Multikulti-Vereins hin, der zur Organisation Rote Hilfe führt. Der „Rote Hilfe e.V.“ ist eine linke Schutz- und Solidaritätsorganisation, welche Unterstützung bei Repression und Strafverfahren bietet.

Die Debatte wurde öffentlich. Am 08.01.16 zitiert die Lausitzer Rundschau den amtierenden Leiter des Jugendamtes, dass keine Anzeichen von Linksextremismus bei dem Hausprojekt „Zelle 79“ vorliegen. In einem weiteren Brief von Bialas an die Stadtverordnetenversammlung vom 12.01.16 folgen weitere Anschuldigungen gegen den Multikulti-Verein. Diese waren, dass der Rote Hilfe e.V. Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Vereins durchgeführt hatte, nämlich Partys gefeiert. Zudem wurde dazu aufgefordert, bei der Polizei zu erfragen, ob von dem Verein eine Gefahr ausgehe. Die Antwort wurde den Stadtverordneten allerdings nicht übermittelt.

Am 28.01.16 stellte Bernd Müller, welcher sich in Cottbus kommunal-politisch engagiert und auch von Linksextremismus-Vorwürfen betroffen ist, ebenso eine Anfrage bei der Polizei. Es konnten keine Angaben gemacht werden, dass von der Zelle 79 staatsgefährdende Aktivitäten ausgehen. Anfang Februar stellte er zudem eine Anfrage beim Brandenburger Verfassungsschutz hinsichtlich der Legitimierung von Gewalt durch die Rote Hilfe. Die Antwort war ausweichend und deutet darauf hin, dass von dieser Organisation keine Gewalt propagiert oder legitimiert wird.

Der Verein sah sich bereits nach Aufkommen der Debatte dazu gezwungen, den Antrag für eine jahrelang gezahlte Unterstützung vom Jugendamt zurück zu ziehen. Nun können viele wichtige Jugendprojekte nicht mehr finanziell unterstützt werden. Die Stadt wurde dazu aufgefordert, die Zusammenarbeit mit dem Bündnis CBNF aufzuheben. Beide Initiativen sollen sich von den angeblich verfassungswidrigen Organisationen distanzieren, um keine Sanktionen zu erhalten. Eine Aufkündigung der jahrelangen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Verein sowie Bündnis und der Stadt, kann eine Spaltung demokratischer Kräfte und eine Legitimierung und Stärkung seitens rechter Kräfte bedeuten. Das wollen wir verhindern!

Offener Brief bezüglich der Linksextremismus-Vorwürfe gegen den Verein für ein multikulturelles Europa e.V. und das Bündnis Cottbus Nazifrei!

Liebe Cottbuser*innen,

die Erfolgsrezepte gegen neonazistische und rechtspopulistische Aktivitäten in Cottbus waren bisher eine ausgeprägte Alternativkultur und eine kritische Zivilgesellschaft sowie eine Politik, die dies unterstützt und mitträgt. Alle Akteure gehen dabei Hand in Hand, sodass wir froh darüber sein können, dass in Cottbus keine „Sächsischen Verhältnisse“ herrschen. Diese pluralistische Kultur darf durch die Angriffe einzelner Stadtverordneter gegen Engagierte in der Stadt nicht gefährdet werden. Demokratische Kräfte dürfen sich gegen eine erstarkende Rechte nicht spalten lassen. Setzen Sie sich/Setz Dich mit uns für eine offene Stadt ein! Wir sind das Bündnis Cottbus Nazifrei! und der Verein für ein multikulturelles Europa e.V.

Warum dieser Brief?

Die Gründe für diesen Brief sind Linksextremismus-Vorwürfe durch die Stadtverordneten Jürgen Maresch und Wolfgang Bialas gegen den Verein für ein multikulturelles Europa e. V. sowie gegen das Bündnis Cottbus Nazifrei! Der Verein sah sich daraufhin gezwungen, den Antrag für eine jahrelang gezahlte Unterstützung vom Jugendamt zurück zu ziehen. Maresch fordert des Weiteren dazu auf, die Zusammenarbeit der Stadt mit dem Bündnis Cottbus Nazifrei! einzustellen. Beide Initiativen sollen sich vom „Linksextremismus“ distanzieren, um Sanktionen zu vermeiden. Wir möchten diesen Vorwürfen im Folgenden widersprechen und Argumente gegen diese vorbringen. Wir bitten Sie/Dich um die Unterstützung der betroffenen Organisationen.
 
Was kritisieren wir am Extremismusbegriff?

Erstarkende Phänomene, wie Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus werden mit Hilfe einer Extremismustheorie an die Ränder der Gesellschaft verschoben. Dabei ist gerade heutzutage sehr deutlich erkennbar, dass die sogenannte Mitte der Gesellschaft empfänglich für menschenfeindliche Hetze ist. Mit der Flüchtlingsthematik ist der Damm seitens einer vermeintlich demokratischen und verfassungstreuen Mitte nach Rechts gebrochen. Das Problem sind alle, die rassistisch gegen Geflüchtete hetzten und ihre Unterbringungen anzünden, sind Pegida, die AfD und der NSU. Menschen, die sich antirassistisch und antifaschistisch engagieren, werden jedoch mit einem Extremismus-Stempel kriminalisiert und ausgegrenzt. Noch immer haben in Sachsen die Vertreter der Extremismustheorie um Prof. Eckhard Jesse, Prof. Uwe Backes und Prof. Werner Patzelt eine weitreichende Deutungshoheit im öffentlichen Diskurs, was Phänomene wie Pegida ermöglicht. Die Extremismustheorie verhindert so eine Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Einstellungen in der breiten Gesellschaft.
Die oben genannten Stadtverordneten stützen sich in ihrer Argumentation vor allem auf diese Extremismustheorie sowie Verfassungsschutzberichte. Die Arbeit des Verfassungsschutzes basiert auf der Extremismustheorie. Seine Aktivitäten haben den NSU ermöglicht. Dieser Verfassungsschutz ist für uns kein demokratisches Instrument und auch keine vertrauenswürdige Quelle. Zudem wurde die von der damaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) 2011 eingeführte Extremismusklausel 2014 durch Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) wieder abgeschafft. Denn das Grundgesetz baut zwar auf der Erwartung auf, dass die Bürger*innen die allgemeinen Verfassungswerte teilen, erzwingt diese Werteloyalität aber nicht. Ein Erzwingen eines solchen Bekenntnisses ist Merkmal eines autoritären Systems und einer Demokratie nicht würdig.

Was bedeutet Demokratie aus unserer Sicht?

Demokratie ist für uns die Aushandlung pluralistischer Positionen auf Grundlage der Menschenrechte. Mit unseren Aktivitäten fördern wir eine Entwicklung hin zu mehr Demokratie. In den vergangenen Jahren haben wir uns ehrenamtlich gegen faschistische Strukturen und für mehr Freiheit und Selbstbestimmung eingesetzt. Wir wollen eine demokratische Kultur, in der Engagement für ein menschenwürdiges, gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben gewürdigt wird. Eine Demokratie muss Widersprüche und verschiedene Meinungen aushalten können. Antifaschist*innen, Oppositionelle und Flüchtlingshelfer*innen sollten nicht als Ruhestörung, Einmischung oder gar als Bedrohung wahrgenommen werden. Das Engagement dieser Menschen ist für eine lebhafte Demokratie unverzichtbar.

Was haben wir bisher in und für Cottbus erreicht?

Der Verein für ein multikulturelles Europa e. V. unterstützt Bildungsveranstaltungen und Jugendprojekte. Zudem eröffnet er mit dem Hausprojekt „Zelle 79“ jungen Menschen Möglichkeiten zum Austausch und zur Umsetzung ihrer Projekte. Der Multikulti e.V. ist des weiteren Trägerverein des „Kost-Nix-Ladens“ sowie der „Ladydays Cottbus“-Veranstaltungen zum Frauentag, welche im März 2016 stattfinden werden. Mit den öffentlichen Räumen im Hausprojekt „Zelle 79“ stellt der Verein bspw. die Infrastruktur für eine wöchentlich stattfindende „Küche für Alle“ und für monatliche Veranstaltungen, wie Filmabende und Gesprächsrunden. Außerdem förderte der Verein in den letzten Jahren Vortragsreihen und Workshops zu den Themen Rechtsextremismus, Sexismus, Pressearbeit, u. a. auch für antirassistische Aktivitäten war der Verein aktiv. So wurden ein antirassistisches Fußballturnier sowie die NachtTanzDemo gegen Rassismus unterstützt. Es bestanden und bestehen Kooperationen zum Girlsrockcamp, zur Jonglierconvention, sowie zum Kulturprojekt Chekov.

Cottbus Nazifrei! ist ein Bündnis von Initiativen, Organisationen, Bewegungen und Einzelpersonen mit dem Ziel, Rassismus in Cottbus den öffentlichen Raum zu nehmen, Aufmärsche von Neonazis und Rechtspopulist*innen zu verhindern, den gesellschaftlichen Alltag in Cottbus antifaschistisch zu begleiten und mit positiven Alternativen und Lebensentwürfen ins öffentliche Bewusstsein hineinzuwirken. Gemeinsam mit dem Cottbuser Aufbruch und Stadtvertreter*innen setzen wir uns unter dem Motto „Cottbus bekennt Farbe“ gegen rechte Umtriebe in der Stadt ein. Die Erfolge dieser Zusammenarbeit werden jährlich am 15. Februar sichtbar. „Cottbus bekennt Farbe“ ist auch über Cottbus hinaus ein Vorzeige-Projekt für eine außerordentlich gute Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft gegen faschistische Aufmärsche. Für diese Arbeit bekam der Cottbuser Aufbruch, in dem Cottbus Nazifrei! selbst Mitglied ist, 2012 vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg das „Band für Mut und Verständigung“ verliehen.

Eine Aufkündigung der jahrelangen und erfolgreichen Zusammenarbeit kann eine Spaltung demokratischer Akteure und zudem eine Legitimierung und Stärkung rechter Kräfte zur Folge haben. Das wollen wir verhindern! Setzen Sie sich/Setz Dich mit uns dafür ein, dass eine jahrelang erfolgreiche Zusammenarbeit, besonders nach einem europaweiten Rechtsruck, weiterhin fruchtbar bleibt.

März statt Terz

Juhu, endlich könnt ihr hier mal wieder in unserem Programm schnuppern!

Verzeiht bitte die Verspätung. Dafür ist das Ganze dieses mal in flottem grün.

Ne kleine Korrektur schonmal vorweg: Die Einnahmen der ersten Küfa am 7.3. und der Unregierbar am 3.3. werden den "Ladydays" zugute kommen, nicht dem FrauenSommerCamp. Was bei diesen Ladydays so geht könnt ihr hier gerne mal nachschauen: 
http://ladydayscb.blogsport.eu/



Neue Plenumszeiten

Wir haben uns entschieden, das Plenum auf 17 Uhr vorzuverlegen. Es bleibt jedoch bei Mittwoch.

Wärme in der kalten Jahreszeit

Unser Programm im Februar: